France

Abbaye de Fontfroide

Zwischen Fitou und Narbonne, eingebettet in die malerischen Hügel der Corbieren, liegt die Abbaye de Fontfroide.

Die Abbaye wurde 1093 als Benediktinerkloster gegründet und ist einige Jahre später dem Zisterzienserorden beigetreten. In dieser Zeit wurde auch mit dem Bau der Klosterkirche begonnen. Die Zisterziensier bevorzugten die Abgeschiedenheit und Einsamkeit, die Standorte mußten jedoch über genügend Wald (für Möbel, Geräte und Brennholz), Steine für den Bau und Wasser verfügen. All das ist in Fontfroide vorhanden, im Klosterhof befindet sich eine sehr kalte Quelle - Fontfroide - die dem Kloster den Namen gab. Bis in das 14. Jahrhundert wird die Anlage weitestgehend so ausgebaut, wie sie heute zu besichtigen ist.

Deo Gratias

Abbaye de FontfroideDieser sehr dunkle Rotwein, eine Mischung aus vollreifen Trauben von Grenache und Syriah ist im Eichenfaß gereift und hat ein wunderbar ausgewogenes, feines, fruchtiges Aroma.
Er wird bei den Vignerons der Abbaye de Fontfroide hergestellt.
Es ist wirklich besonderes Tröpfchen ;-)





Aprikosen

Heute morgen war ich Aprikosen pflücken:
http://www.bloghouse.org/fr/blog/domaine_vidal_com
Die Plantage liegt direkt am Etang, der Himmel ist blau, die Sonne scheint und meine Motivation im Büro zu sitzen ist jetzt eher gering. Die Aprikosen sind voll Sonne, süß und saftig und man kann leckere Tartes und natürlich Aprikosenkonfitüre daraus machen.

Fin de la Nuit

Aber genung davon! Gestern abend haben wir einen leichten, fruchtig-spritzigen Weißwein von der Domain des Portes getrunken: Fin de la Nuit.
Es ist eine Kunst, aus Trauben, die eine sehr hohen Zuckergehalt haben, einen solch leichten und geschmackvollen Wein herzustellen. Normalerweise sind die hier produzierten Weißweine eher kräftig-würzig, so wie Cool Moon, der andere Weißwein dieser Winzer.

Wie auch immer diese Weine zu ihren Namen gekommen sind, mindestens ebensoviel Fantasie wird beim Genuß dieser Weine freigesetzt ;-)

Domaine Les Enfants Sauvages

Die Domaine les Enfants Sauvageshat das Tor zu Katalonien auf ihren Etiketten .  Die Weinfelder liegen an der Grenze zu Katalonien und gehören zur Appelation Corbieres.
Seit nunmehr drei Jahren produziert das deutsche Winzerpaar aus Fitou Weine auf biologische Art.

Getrunken haben wir die Rotweine Enfant Sauvages und Roi des Lèzards.

Die wilden Kinder, möglicherweise eine ganz private Anspielung, aber auch passend zur Herkunft der sehr alten Weinstöcke, ist eine Mischung aus Grenache und Carignan und wird traditionell hergestellt. Roi des Lèzards ist eine Komposition von Mourvedre, Grenache und Carignan und erhält nach der Kelterung im Eichenfass seinen kräftigen, samtigen Geschmack.
In beiden Weinen schmeckt man das Terroir: die Erde, die Sonne, die Wildbeeren und Kräuter der Garrigue.

Einfach lecker!

Domaine du Capitat

Gestern Abend habe ich Halt gemacht bei der Domaine du Capitat direkt an der RN 9 und mir einen 2005er Cuvée Chautrus gekauft.

Dieser Wein wurde in den Guide Hachette des Vins 2008 aufgenommen, dem Einkaufsratgeber für ausgewählte französische Weine.

Der Wein ist traditionell hergestellt, fruchtig - trocken, mit angenehmer Tiefe und paßt sehr gut zu einem abendlichen Dinner mit Wild und Käse.

Fruchtig und leicht

Domaine de Mandraou Fitou 2006

Der 2006er Fitou ist der "kleine" Bruder des 2005er.

Er ist ebenffalls auf traditionelle Weise hergestellt, d.h. per Hand gepflückt und sorgfältig gereinigt und entbeert, um die vorzeitige Gärung der Trauben bei der Verarbeitung zu vermeiden.

Der Geschmack des 2006 Fitou ist fruchtiger und leichter. Er schmeckt natürlich bereits jetzt schon, kann aber auch gut noch einige Zeit gelagert werden.

 

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