Uff ey. Das hat sich gelohnt, ordenlich drauf los zu kurbeln. Nördlich von Neuf-Brisach scheint die Sonne. Südlich, etwa eine Mannsattelstunde zurück, düstere Wolken und womöglich Gewitter.

Komme mir vor wie ein Ureinwohner der Region, der seine Wasserstellen kennt und das Land auf seinen vielfach fotografierten durchquert. In Rumersheim-le-Haut gibts beim Wasserturm einen Trinkwasserbrunnen. In Ottmarsheim bei der achteckigen Kirche. In der Petite Camargue bei einer Schleuse in einem Infozentrum, in Strasbourg beim Münster ...

Der Wind drückt mich nordwärts. Schon fast 100 km geradelt. Erste Pause in Ottmarsheim. Doch es ist nicht nur der Wind, der mich beschleunigt. Hinter mir über Basel hängen dunkle Wolken und in den Dörfern warnen LED-Tafeln vor Orage, also Unwetter. Warnstufe orange.

Kleines Gewitter, Bözberg überquert, Rhein abwärts auf Basel zu radelnd. Dem EV15 folgend. In Herten eingekauft für eventuelle Mittagspausenbummelei.

Heute wieder heimradeln vom Aargau in die Pfalz.
Soll Rückenwind, sagt die Wettervorhersage. Und tendenziell bergab, wenn man mal den Bözberg überwunden hat.

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Sooo geil. 11:18 hatte ich ankommen sollen, Anschlusszug wäre um 12:55 losgefahren. Natürlich verpasst, weil Züge ausgefallen sind (bin erst um 13:05 hier angekommen). Nächster Zug für mich fährt um 14:55, komme dann um 19:30 statt 17:30 an. Exakt zwei Stunden Verspätung. Weiß jemand, ob die Bahn hierfür entschädigt? (Und wenn ja, wie?)

Außerdem: Weder Bahnhof, noch Reisezentrum, noch Infopoint sind Autisten-freundlich. Das hier überfordert *massiv*. Bin so 🤏 davor zusammenklappen.

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Jeder Tag ist ein guter Tag, um sich für das #Barcamp Rhein-Neckar anzumelden oder anderen davon zu erzählen. Wir (Orgateam) freuen uns über jede Anmeldung. Bitte weitersagen. Please spread the word.

Ticket: pretix.eu/bcrn/2022/
Infos: barcamp-rhein-neckar.de/

#bcrn22 #PleaseRT #followerinnenpower #followerpower

Heute bringe ich einen Kürbis nach Mainz und eine Webseite in Rheinhessen will gewartet werden (muss ich leider vor Ort machen und mit antiker Software arbeiten).
Samstag lerne ich Liegeradfahren mit @Bahnhofsoma und Sonntag reiten wir mit den Rädern auf der A66 in den Sonnenuntergang.

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Durch den Ausfall meines Assistenten, der einen Motorradunfall hatte, ist mein Stellenangebot noch mal aktueller geworden. Momentan suche ich auf jeden Fall weitere Springer, ab Januar gibt es dann mindestens einen Minijob!

Die Arbeitsatmosphäre ist entspannt und freundlich, Aufgaben sind vielfältig und bunt – spannende Erlebnisse garantiert. Entlohnung wäre 300 € pro Tag.

Wenn ihr jemanden wisst, die Interesse hat, bitte melden.

Gerne auch #RT für mehr Reichweite!

Ein Viertel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch damit, die Systemstecker des Boschladegeräts an seinem Ebike in die Buchse zu fummeln.
Das toppt die alten USB-Stecker um Längen.

Ein smarter Steuermann auf thinkenden Schiff.

Dummerweise einen Nagel im jüngst umgestürzten Baum übersehen und mit der Kreissäge erwischt. Adjeu, du frisch geschärftes Sägeblatt. Warum hab ich den nicht zuvor mit der Kettensäge ertastet? Die lässt sich viel leichter schärfen.
Oder: warum hab ich mir den Stamm nicht genauer angeschaut.
Hätte hätte nette Kettensägekette.

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Auch heute wieder gebloggt (wie JEDEN Tag).

Nº 235 (2022) – Wettergedicht

Ist das überhaupt noch Wetter?

deremil.blogda.ch/2022/08/24/2

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Heute habe ich zwei orange Zwerge fermentiert.

Oranger Zwerg = #Kürbis, scheinbar auch bekannt als oranger Knirps oder Hokkaido

#Rezept:

2 orange Zwerge à je 1,5 kg ergab ca. 2 bis 2,5 Liter in Einmachgläsern

#Kürbisse ausgehölt und geraffelt (Haut ist ganz dünn, hab ich drangelassen), danach nur noch 1,9 kg.
Mit 25 g Salz geknetet, bis es ganz schaumig war.

Ab ins Glas, gewürzt mit frischem Thymian und abgedeckt mit frischen Brombeerblättern.

Bin gespannt! :mastogrin:

#fermentieren

Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, den uralten Rechenknecht die Bildarchive mit Digikam einlesen zu lassen. Er ächzt seit heute früh an einer externen Festplatte. Das bremst alles andere aus.

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Ihr teilt doch auch nur Bilder, die einen Alternativtext haben? Von wegen |heit und so?

Die Gabel gilt als das Fraktal unter den Essbestecken.

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Im Rückblick auf unsere Wanderung fallen mir spontan ein paar Begegnungen und Schreckensmomente ein.

Am Campingplatz Brigerbad erkundigt sich die Rezeptionistin bei mir, ob wir schon einen Müllsack haben. Ich sage leichthin und leichtsinnig, dass wir den Müll in Hundekotbeuteln sammeln. (Dass wir dazu selbstverständlich leere, saubere Beutel benutzen, setze ich als selbstverständlich voraus.)

Die beiden Rezeptionistinnen verziehen angeekelt das Gesicht. Das ist aber verboten!, sagt die eine.

Wir sind mit dem Rucksack unterwegs, sage ich, und sammeln unterwegs auch mal Müll in der Natur zusammen. Selber produzieren wir kaum Müll. Das kommt alles in die Kotbeutel, die wir in die öffentlichen Mülleimer werfen, die meines Wissens genau dafür da sind: Unterwegs entstehenden Müll zu sammeln.

Ich stelle fest, dass die beiden Damen wenig Verständnis für unser Verhalten haben. Den mit einer Entsorgungsgebühr belegten Müllsack nehme und bekomme ich nicht und am nächsten Morgen entsorge ich unseren kleinen (Hundekot-)Müllbeutel in einem der öffentlichen Mülleimer auf dem Campingplatz.

Aber wenn das alle so machen würden?

Na ja, wenn alle so wenig Müll wie wir zwei produzieren würden, wäre es tatsächlich weniger vermüllt auf der Welt. Echt jetzt.

Am Morgen nach unserer Nacht auf dem Visper Campingplatz kommen wir mit unserem holländischen Nachbarn ins Gespräch. Über Wohnorte und Autonummerschilder kommen wir vom Hundertsten ins Tausendste.

Er erzählt, dass er heute mit seiner Familie auf den Aletschgletscher fährt. Damit die Kinder noch einen Gletscher sehen können. Wenn es in zwanzig Jahren keine Gletscher mehr gibt, können sie sich wenigstens daran erinnern, als Kinder einen gesehen zu haben.

In unseren Stimmen schwingt Galgenhumor mit. Und in meiner eine große Portion Trauer. Die Endgültigkeit der Klimakatastrophe haut mich immer mal wieder hart aus den Socken.

Unterweg passieren Dinge, die mir noch nie passiert sind. Oder jedenfalls nicht so geballt.

Schon am ersten Abend trete ich auf meine heruntergefallene Brille. Dank stabilem Gestell und Kunststoffgläsern und dank der weichen Unterlage (Gras) ist der Schaden gering. Mit der Zange meines Schweizermessers biege ich die Bügel wieder hin (nicht zum ersten Mal).

Ich hänge meine Powerbank ans Solarpanel und binde mir dieses an die Außenseite meines Rucksacks. Eigentlich eine gute Idee, wenn da nicht die Buchse meiner Powerbank schon ziemlich ausgeleiert wäre. Schließlich verbiegt sich die Spitze des Kabels und ich habe ab sofort kein funktionierendes Ladekabel mehr. Zum Glück lässt mich Irgendlink mein Handy an seiner Powerbank laden, bis ich mir beim nächsten Coop ein neues Ladekabel kaufen kann. Lehrgeld. Dass ich den gleichen Fehler nochmals machen werde, weiß ich da noch nicht.

Ich hänge später das Handy direkt via Kabel ans Solarpanel und, wen wunderts, auch dieses Kabel geht kaputt: es bricht sogar ab. Das ist viel dramatischer als die unladbare Powerbank, ist doch das Handy Fotoapparat, Navigationsgerät, Blogmaschine und Datensammelgerät. Das ist wirklich sehr schlimm für mich.

Wir müssen eh einkaufen, darum steigen wir vom Berg herunter ins Tal und können am Tag darauf ein neues Ladekabel und eine neue Powerbank kaufen. Dinge, die ich fortan besser hüte. Die Lernkurve steigt.

Am vorletzten Tag setze ich mich beim Rasten auf meine Sonnenbrille und schon wieder kommt das Schweizermesser zum Einsatz. Da fallen mir auf einmal meine Hörgeräte ein: Wo habe ich die eigentlich hingetan, neulich, als wir gebadet haben? Nein, hier sind sie nicht. Aber ich habe sie doch darein gelegt! Verloren! Verloren? Mist. Sie sind die zwei teuersten Gegenstände, die ich mit dabei habe. Und auf einmal fällt mir ein, wo sie noch sein könnten. Und da sind sie auch: Wohlbehalten und sicher.

»Das Haus verliert nichts!«, sagt Irgendlink, wann immer ich etwas verloren glaube. Und tatsächlich haben wir nichts verloren. Und das macht mich sehr dankbar.

Apropos Dankbarkeit. Fortsetzung folgt demnächst in diesem Theater.

#flussnoten22

https://flussnoten.de/2022/08/16/nachgedanken-i-flussnoten22/

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