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Anfang nächste Woche mache ich mich auf die Suche nach meinem vierten Impftermin.

Laut Hausärztin soll das möglich sein. Die Apotheke bietet es noch nicht an, erfuhr ich gestern.

Weiß wer was?

Mein Strammer-Radler-Ich dankt meinem Pausen-Ich immer für seine 'Selbstkasteiung durch Wasser' (T-Shirt in Brunnen tauchen und überziehen).
Das hält dann etwa zehn Kilometer weit kühl. Ist aber eben nicht jeden Menschs Geschmack, dieser Überstripschock.

Mittagspause unter einer Eiche jenseits von Grenzach-Wyhlen. Ein Baum, dessen Solitärschatten einen magisch anzieht. Blick auf den Radweg, der in der prallen Sonne liegt.

Gestern zeigte sich wieder, wie elementar die folgenden beim sind: Wenn du einkaufen kannst, fülle die Vorräte auf, egal wie du dir einbildest, später woanders auch noch einkaufen zu können. Ein Gewitter bremste mich um Stunden und ca. 40 Kilometer aus. Da wäre der angepeilte Laden längst zu gewesen.
Außerdem: Trinkwasser auffüllen, wann immer möglich.

Uff ey. Nich so gut geschlafen. Überdosis Radfahren und Hitze. Der Kanalzeltplatz war allerdings sehr ruhig. Ein Fuchs ab und an und sehr laute Frösche. Noch zwanzig Kilometer bis Marckolsheim, wo ich mir einen Kaffee erhoffe. Temperatur nachts minimal 19 Grad. Achja und Gewitter schwirrten umher. Da war es gut, die nahe Kanalbrücke als Faradyschen Käfig zu wissen.

Es war so heiß, dass der Blauschimmelkäse zu Plasma verschmolz. Nun herrschen im Lebensmittelsack Bedingungen wie im Inneren der Sonne. Ich zelte am Illkanal. Den Picknickplatz, den ich anpeilte hab ich verpasst wegen einer Radwegumleitung.

per Rad. Da denkste, du hast schon alles erlebt, dich zig mal verirrt, dann ist heute Stadtfest. Mit voll bepacktenm Rad. Es fühlt sich an, wie acht mal mit duchs Zweibrücker Stadtfest schieben. Nie war ich froher, in den Gassen umher irrend, endlich auf eine Hauptstraße zubkommen. Ab der Stausperre liefs dann wieder.

Nächster Wasserhahn im Kanalhafen von Souflerweyersheim. Strom gibts glaube ich auch gratis mit blauem Stecker. Noch ca. zehn Kilometer bis zum Euromamarlament in Strasbourg. Da radele ich noch durch.
Gerade packt mich die Abendunruhe. Wo wird mein Bett wohnen heute? Erstein hat ein schönes Wieschen am Illkanal. Mein Pavillon von der letzten Reise ist noch 60 km entfernt.
Theoretisch könnte ich auch nachts noch nach Basel radeln. Ist flach und fast nur Kanalradweg.

Mal eine Pause eingelegt. Nicht dass mein innerer Transcontinentalradler mit mir durchgeht. In Neuendorf unweit von Haguenau, erinnerte ich mich, gibts lecker Wasserhahn vor der Kirche. Und Linde mit Schatten zum Drunterliegen. Und da die Straßen ohnehin feierabendvoll waren, bot sichs an, zu pausieren. Nun steht mir was Schlimmes bevor: T-Shirt einnässen und anziehen.

Tusky ist übrigens super im lahmen Netz. Wo Twitter by Browser elend versagte, nahm der Mastodon Client noch Botschaften an. Die Tour nimmt rasant Gestalt an. 85 km bis Mertzwiller geradelt. Klappt wohl heute noch durch Straßburg durch. Bin bald am Rhein-Marne-Kanal. Icz hoffe, ich finde dieses Mal einen Weg vorbei an den 'Fünfhüpfbergen'.

Drei Stunden im Sattel. Es ritt mich. Mit dem Rad zur Liebsten. 300 Kilometer von der durchs in den .

Das Printbuch /Bayern wird etwa 180 Seiten haben, einen Bildteil, eine Karte (oder mehrere) und eventuell eine Anbindung an digitale Inhalte per QR-Codes (z.B. GPS-Track). Außerdem will ich den Preis im Gegensatz zum Kunstbuch 'Zu' unter zwanzig Euro bringen. Es tut zwar weh, ein Buch ohne Hardcover, Fadenbindung und Lesebändchen (vor allem das! :-)) zu produzieren, aber das Buch soll ja nicht nur in der (Nationalbibliothek) rumstehen und vergammeln.

Ich hab an der Landkarte /Bayern gearbeitet. Alle Blogartikel und die jeweiligen Schreiborte sind nun eingetragen, sowie ein paar kosmetische Arbeiten an den Tracks. Am Printbuch arbeite ich auch. umap.openstreetmap.fr/de/map/u

Seit Montag will ich nach Mainz. Menschen besuchen. Es ist merkwürdig. Die zwei Stunden Fahrt schrecken mich ab. Am Ehesten gefällt mir die Vorstellung, acht Stunden per Fahrrad hinzufahren. Und am Allerehesten, daheim zu bleiben. Hier wachsen Beeren und Kirschen und zwischenbden Obstbäumen baumeln Hängematten.

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Was macht man so in Hamburg in Hbf-Nähe mit 3h Zeit und keiner Lust auf Sonne und Menschen?

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Bei einer Haushaltauflösung habe ich einen Stapel #Gartenlaube mitgenommen. Jahrgang 1913 fast komplett, einige Hefte von 1911 / 1915 / 1917 / 1918. Erhaltungszustand durchwachsen.
Ich werde die demnächst bei #eBay anbieten, wenn sie aber jemand für einen guten Zweck (#Literaturwissenschaften, #Recherche...) braucht, würde ich sie gegen Porto abgeben.

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Auch heute wieder gebloggt (wie JEDEN Tag).

Nº 166 (2022) – Doppelplusgut — Das erinnert sehr an Orwells „1984”.

deremil.blogda.ch/2022/06/15/1

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@livingwithbpd1@twitter.com:

10. Juni 2022

Mittagessen in der “Werkstatt für behinderte Menschen”.

Weiterhin 2€ für eine Mahlzeit bei einem Verdienst von 2€ pro Tag.

(Es gilt kein Mindestlohn, 2€ gilt als “Taschengeld”.)
#IchBinArmutsbetroffen

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